Komm mit!

Initiative zur Reduzierung der Zahl der Sitzenbleiber

Bereits vorhandene Maßnahmen an unserer Schule:

  • Silentium = Hausaufgabenbetreuung an vier Nachmittagen
  • Förderung für Schüler/innen mit Lese-/Rechtschreibschwäche (4 Wochenstunden)
  • Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund (16 Wochenstunden)
  • Lernberater
  • Teilnahme am Projekt der Berufsbildungsstätte Westmünsterland‚ Schulverweigerung – Die 2. Chance’

Konzeptbeschreibung:

„Komm mit! – Fördern statt Sitzenbleiben“

Schülerinnen und Schüler der Stufen 6 bis 9, deren Versetzung gefährdet erscheint, benötigen schulinternen Förderunterricht, der von Fachlehrern erteilt wird. Die Förderlehrer sind als Lernberater bei der Planung und Durchführung der Maßnahme auf die Hilfe der jeweiligen Fachlehrer angewiesen, die Informationen über den Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler geben.

Zunächst sollte ein Beratungsgespräch in Kooperation mit dem Fachlehrer, dem Schüler und den Eltern erfolgen. Bei Zustimmung wird eine detaillierte Förderempfehlung erstellt, die dem Förderlehrer zur Verfügung steht.

Ziele und Inhalt der Beratung:

Ziel:

  • gezielte und individuelle Förderung und Beratung

Inhalt:

  • Diagnose mit Hilfe eines Eingangsfragebogens,
  • Planung von Lernzeit und Strukturen,
  • Erarbeitung eines Lernvertrages

Geplanter Ablauf des Projekts:

  • Die Elternsprechtage sind neben der Halbjahres-Zeugniskonferenz die Termine, an denen hauptsächlich die Erhebung des Förderbedarfes festgestellt wird. Der Klassenlehrer verpflichtet sich, die Schullaufbahn seiner Klasse immer im Blick zu haben und bei Bedarf einen Vorschlag über das Angebot zur Teilnahme und über das Fach, das der Förderschüler belegen soll, zu machen. Kriterium für das Angebot ist, ob die Versetzung gefährdet ist.
  • Bei Mängeln in mehreren Fächern sollte darüber beraten werden, in welchem Fach der Förderunterricht als Erfolg versprechend erscheint.
  • Zusammen mit dem Zeugnis und den Förderempfehlungen erhalten die Förderschüler und die Erziehungsberechtigten eine Mitteilung über das Angebot der Schule zur Teilnahme an dem Projekt.
  • Nach der Ausgabe der Zeugnisse und der Förderempfehlungen informieren die Fachlehrer und/oder die Klassenlehrer die Förderschüler und deren Erziehungsberechtigte über Förderbedarf und –möglichkeiten (Beratungsgespräch).
  • Dann finden Gespräche mit Lernberatern statt, die den Förderschülern und den Förderlehrern helfen sollen, möglichst zielgerichtet zu arbeiten.
  • Die Förderschüler lernen in klassen- und stufenübergreifenden Gruppen, d.h. der Förderlehrer muss stark binnendifferenziert arbeiten.

 Verwendung der Lehrerstunden für:

  • Gezielte Lernberatung aktuell versetzungsgefährdeter Schülerinnen
    und Schüler
  • Organisation, Koordination und Durchführung der Lernberatung
  • Pro Lehrerstunde werden 3 Schülerinnen und Schüler betreut.
  • Pro Stufe werden etwa 3 Stunden pro Woche im Nachmittagsbereich erteilt.

Eingangsfragebogen:

  • Bestandsaufnahme Noten im Zeugnis und in den Klassenarbeiten,
  • Fragen zur Erledigung der Hausaufgaben
  • Heftführung in den einzelnen Fächern
  • mündliche Mitarbeit
  • Verhalten im Unterricht
  • allgemeines Lern- und Arbeitsverhalten
  • Wie lernt die Schülerin oder der Schüler?
  • individuelle Kompetenzen
  • individuelle Schwächen
  • Was könnte jeder Schüler / die Schülerin dagegen tun?
  • Welche individuelle Unterstützung wird gewünscht?

 Lernvertrag:

  • Vereinbarungen zum Arbeitsbereich,
  • Verpflichtung der Schülerin und des Schülers zur Mitarbeit? und zur Erledigung konkreter Aufgaben
  • Verpflichtung des Lehrers/der Lehrerin zur Unterstützung
  • Verpflichtung der Erziehungsberechtigten zur Unterstützung

 Erwartungen an Eltern und Schüler:

  • Teilnahme am Projekt beginnt mit einem vertrag zwischen Eltern, Schülern und Schule
  • Regelmäßige Teilnahme der Schülerinnen und Schüler
  • Lerntagebuch
  • Eltern erhalten das Lerntagebuch in regelmäßigen Abständen und bestätigen die Kenntnisnahme