Theater-AG

Ein reichhaltiges Lernangebot über den normalen Unterricht hinaus ermöglicht es den Schülern, Neues auszuprobieren und ihre individuellen Interessen wahrzunehmen und zu stärken. In einem lebendigen Schulleben finden Schüler in besonderem Maße die Möglichkeit, Schule mitzugestalten . Dadurch wird die Identifikation mit „ihrer Schule“ als Lern- und Lebensort gesteigert. Ein ausgeprägtes Zugehörigkeitsgefühl trägt wiederum zu einem guten Schulklima bei.

Unsere Theater-AG

Die Theater-AG unter der Leitung von Frau Bisping und Frau Quapp besteht an unserer Schule seit 7 Jahren. Von Anfang an fanden sich Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen - vom 5. bis zum 10. Schuljahr - die sich alle zwei Wochen für 2 Schulstunden am Nachmittag freiwillig treffen, um im Laufe eines Schuljahres ein Theaterstück aufführungsbereit einzuüben. Waren es am Anfang eine Reihe von Sketchen, so gingen wir sehr bald zu ganzen Theaterstücken über. Vom Zauberstück über das Filmgeschäft bis zum Krimi war schon jeder Bereich vertreten. Wenn auch das Lernen der Texte manchmal schwierig ist und, wie bei den Profis, jede Szene oft endlos wiederholt werden muss, bis sie richtig sitzt, so stehen bei Allem doch der Spaß und das Gruppengefühl im Vordergrund. Und die meisten Darsteller können es kaum erwarten, wenn sie nach den Vorübungen in einem Klassenraum endlich wieder auf der Bühne der alten Turnhalle stehen dürfen. Zum Einüben des Stückes kommt auch immer das Beschaffen aller Requisiten und der richtigen Kostüme.

Am Ende eines Theaterjahres stehen dann zwei Aufführungen in der Turnhalle, zu denen auch die Angehörigen der Schauspieler, einige Grundschulklassen und die Mitschüler eingeladen werden. Und nach dem Schlussapplaus gibt es eine kleine Feier.

Aufführungen:

Szenen aus dem Schulleben (Frühjahr 2004)
Hexe Furufara (04./05.Juli 2005)
Rostende Colts (2006)

Gangster – Gören – Großmama (2007)

so hieß das Stück, das die Theater – AG der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule in Alstätte in zwei Vorstellungen für ihre Mitschüler aufführte.

In dem Dreiakter geht es um eine pfiffige Großmutter, die auf eigene Faust – und bewaffnet mit einem Nudelholz - zwei Gangstern ihren gestohlenen Teppich wieder abjagen will. Dadurch bringt sie nicht nur den Großvater und die drei Enkel zur Verzweiflung, sondern auch einige ahnungslose Personen zur Strecke. Mit viel Spaß und Spannung werden alle Verwicklungen aufgelöst.

Die Schülerinnen und Schüler sowie die zahlreich erschienenen Verwandten der Akteure, die selbstverständlich zu den Aufführungen eingeladen waren, waren hellauf begeistert und dankten es den Schauspielern mit lang anhaltendem Applaus.

Die Theater-AG bestand in diesem Schuljahr aus 13 Schülerinnen und Schülern der Klassen 6 bis 8, die sich freiwillig am Nachmittag mit den beiden Lehrerinnen Carla Bisping und Annemarie Quapp trafen, um das 45-minütige Stück einzustudieren. „Wir haben das große Glück, die Bühne des Kolpingvereins in der alten Turnhalle nutzen zu können“, so die Lehrerinnen, „und in diesem Jahr passte die Kulisse ganz genau zu unserem Stück. Außerdem ist der Förderverein der Schule jederzeit bereit uns zu unterstützen, wenn Requisiten angeschafft werden müssen.“

Bei der Leistung und dem Einsatzwillen der Schülerinnen und Schüler der Theatertruppe bleibt zu hoffen, dass sie auch im nächsten Jahr dabei bleiben und sich die Mitschüler auf ein neues Theaterstück freuen können.

„Frau Grossmann – sollten Sie nicht tot sein?“ (2009)

Kriminalkomödie der Theater-AG der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule

Gleich zweimal führte die Theater-AG der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule ihr diesjähriges Theaterstück „Schuss um Mitternacht“ vor vollem Haus in der alten Turnhalle in Alstätte auf. Außer den Mitschülern waren auch die Viertklässler der benachbarten Katharinenschule und die Angehörigen der Akteure eingeladen und alle amüsierten sich köstlich über die Geschichte von der reichen, aber geizigen Frau Grossmann, deren Kinder und Hausangestellte ständig ihr Geld wollen.

Nachdem Frau Grossmann ihren Hausangestellten die längst fällige Gehaltserhöhung und ihren Kindern eine großzügigere Unterstützung verweigert hat, wird sie eines Nachts von einem Schuss niedergestreckt und ausgeraubt. Als dann ein weiterer Einbrecher in ihr Haus schleicht, stellt sich heraus, dass sie nur ohnmächtig war. Sie verschwindet mit dem Einbrecher. Die Hausangestellten finden Blut an einem Brieföffner, vermuten einen Mord und verständigen die Polizei. Die Befragung der Hausangestellten ergibt nichts. Die Kommissarin untersucht die Wohnung noch einmal, da erscheint Frau Grossmann und erzählt, was ihr passiert ist. Die Kommissarin ahnt nun, wer der Täter ist. Bei einer Vorladung aller Beteiligten auf dem Kommissariat gesteht der Sohn, dass er mit einer Schreckschusspistole geschossen hat. Alle sind froh, dass Frau Grossmann nichts passiert ist, doch nun wollen sie wieder Geld von ihr, so dass sie ihr Heil nur noch in der Flucht suchen kann.

Unter der Leitung der Lehrerinnen Carla Bisping und Annemarie Quapp hatten zehn Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5, 8 und 10 im Laufe des Schuljahres in einer freiwilligen AG am Nachmittag das Stück eingeübt. Dabei wurden so manche schauspielerischen Talente entdeckt. Die Zuschauer waren begeistert und spendeten reichlich Applaus, so dass die Schauspieler immer wieder auf die Bühne mussten. Mit diesen Schauspielern kann man auch für die nächsten Schuljahre noch manch erfolgreiches Stück erwarten.


Im Schuljahr 2009 / 2010 besteht die Teater AG aus drei Jungen und acht Mädchen, Schülerun und Schülerinnen der Klassen 6 bis 9.

Probentermine im 1. Schulhalbjahr

Die Theater- AG trifft sich alle 14 Tage zu einer Probe und zwar am Mittwoch

von 14.00 bis 15.30 Uhr

 

Wir spielen Szenen aus unserem Leben:

Das verrückte Klassenzimmer